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Rückmeldung

Da der Empfänger für seine Reaktion zum größten Teil selbst verantwortlich ist, sollte er auch die Verantwortung für seine Gefühle selbst übernehmen und nicht den anderen dafür verantwortlich machen. Das Feedback (Rückmeldung), das natürlich auch wieder vier Seiten hat, sollte deshalb einen großen Teil Selbstoffenbarung haben, d.h. eine Aussage darüber, wie die Nachricht angekommen ist.

 

Ich-Botschaften und Du-Botschaften

Solche Nachrichten mit hohem Selbstoffenbarungsanteil nennt man Ich-Botschaften. Der Empfänger teilt dem Sender mit, wie seine Nachricht bei ihm angekommen ist, welche Reaktionen und Gefühle sie ausgelöst hat. Im Gegensatz dazu wird bei Du-Botschaften eine Aussage über den anderen gemacht.

 

Beispiel:

Du-Botschaft

"Du hast mich beleidigt."

Der Sender wird zum Täter gemacht, der den Empfänger beleidigt hat. Der Empfänger sieht sich als Opfer. Der „Täter“ fühlt sich angegriffen und will sich verteidigen.

Ich-Botschaft

„Ich fühle mich verletzt.“

Hier stellt der Empfänger lediglich eine Tatsache (sein eigenes Gefühl) fest, das der Sender so akzeptieren muss. Es wird keine Schuldzuweisung ausgesprochen. Deshalb braucht sich der Sender auch nicht zu verteidigen. Er kann anders reagieren, z.B. mit einer Entschuldigung.

 

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Copyright 2011 Dipl.-Psych. Ingeborg Prändl